So könnte man mit wenigen Worten die Erwartungshaltung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der jeweils zweitägigen Seminare „Auditorenschulung – Interne Audits 2011“ und „Human Factors Modul“ beschreiben.
Ziel und Zweck der Sicherheitsvisitationen ist es, Umstände zu identifizieren, die zu einem unerwünschten Ereignis führen könnten. Um die Fähigkeiten der internen Auditoren zu stärken, Risiken in Verbindung mit menschlichem Verhalten aufzudecken, nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei deutschen am Interreg4A-Projekt beteiligten Krankenhäuser an den Schulungen teil. Ziel der „Auditorenschulung“ war es, dass die Teilnehmer Erfahrung und Einsicht in die Prinzipien und Methoden, die bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachfassung von internen Audittätigkeiten verwendet werden, gewinnen und Wissen und Fertigkeiten erwerben, so dass sie die internen Audits als ein effektives und zuverlässiges Werkzeug zur fortlaufenden Qualitätsentwicklung verwenden können. Zudem wurde den Teilnehmern vermittelt, wie ausschlaggebend die persönlichen Eigenschaften des Auditors für die Akzeptanz und Effektivität der internen Audits sind. Im Folgeseminar „Human Factors Modul“, haben die Teilnehmer gelernt, Human Factors Konzepte bei der Analyse und Gestaltung von Sicherheit im Krankenhaus und die Relevanz von Human Factors für die Optimierung der Patientensicherheit zu nutzen.
Zukünftig ist die Durchführung der Sicherheitsaudits / Safety Rounds mit sowohl deutscher als auch dänischer Beteiligung in den Krankenhäusern auf beiden Seiten der Grenze geplant.



